Jakob, 21, Wien

Jakob

Wie bist du zum Fundraising gekommen?

Ich war gerade am NovaRock-Festival und wurde dort von Talentsuchern angesprochen.

Was waren deine Erwartungen an diesen Job?

Ich habe sowas vorher noch nie gemacht, darum hatte ich so gut wie keine Erwartungen. Aber ich wollte Geld verdienen und der Gedanke, dabei auch noch was Gutes zu leisten hat mir auch gefallen :)

Was ist der Hauptgrund dafür, dass du noch dabei bist?

Grob genommen bin ich nicht mehr dabei, haha. Ich hab “nur” einen Ferienjob gemacht. Aber neben der Schule werde ich ein wenig als Jobscout raus gehen. Nach dem Ferienjob hab ich ein Auge dafür entwickelt wer gut zu uns passen würde und dabei bin ich sehr flexibel. Und auf jeden Fall die Leute. In unserer Agentur sind lauter coole junge Menschen und ich will dabei bleiben. Aber in den Ferien werd ich sicher wieder werben gehen.

Was hat dich an diesem Job besonders überrascht?

Dass das Betriebsklima so gut ist obwohl der Job manchmal ziemlich stressig sein kann – ist halt ein Leistungsjob.

Welcher Aspekt dieses Jobs bereichert dich am meisten?

Ich hab mich selbst, denk ich, ziemlich weiterentwickelt. Nicht dass ich vorher schüchtern war, aber man wird halt doch ziemlich kommunikativ wenn man sein Geld mit reden verdient.

Welches waren deine besten Erlebnisse?

Einmal hatte ich einen echt coolen Förderer. Der hat mich glatt auf ein Bier eingeladen und auch noch eine richtig dicke Spende eingetragen.

Inwiefern hat dich die Tätigkeit im Fundraising verändert?

Wie gesagt man wird kommunikativ, lernt auf fremde Menschen zuzugehen und sich in sie hineinzuversetzen und vor allem hab ich viele Freunde gefunden.

Welche Schwierigkeiten hast du in diesem Job erlebt und wie hast du diese gemeistert?

Ich hätte mir nicht gedacht dass es so viele Idioten da draußen gibt, die glauben dass sie lustig sind. Aber man lernt damit umzugehen und die ganz schnell ruhig zu stellen.

Hast du noch weitere Ziele in diesem Job und wirst du zurück kommen?

Mal schaun. Jetzt geh ich mal ein bisschen als Jobscout raus ;)

Wie lautet dein abschließendes Statement?

Es war eine toole Zeit. Es gab zwar Hochs und Tiefs aber ich kann es nur weiterempfehlen.

Felix, 19, Wien

felix

Ich habe letzten Sommer bei Face2Face Fundraising in Wien als Dialoger angefangen. Nach einem ziemlich harten Sommer habe ich in der Nebensaison immer wieder mal für ein paar Wochen an den Kampagnen teilgenommen. Seit Anfang des Jahres bin ich auch immer wieder mal im Recruiting tätig gewesen. Neben zahlreichen Direct-Recruiting Einsätzen durfte ich heuer auch zum Nova-Rock festival mitkommen um dort zu rekrutieren.

Über die Sommerferien mache ich nun ein Praktikum im Recruiting und übernehme von Tag zu Tag mehr Aufgaben. Vor allem das durchtelefonieren unserer Bewerber macht mir besonders Spaß. Es ist ziemlich cool dass so viele Leute die ich am Nova-Rock zum erstem Mal angesprochen habe nun bei uns arbeiten :) Wer weiß vielleicht bleib ich gleich fix beim Recruiting.

Da ich selbst geworben und rekrutiert habe konnte ich schon viele Erfahrungen sammeln. Der Job ist ganz bestimmt nichts für jedermann. Graue Mäuschen die zu schüchtern sind fremde Leute anzusprechen sind bei uns fehl am Platz, aber es liegt an mir und meiner Abteilung rauszufinden ob es passen könnte. Aber wer ein bissi extrovertiert ist und gerne redet, wird viel Spaß bei uns haben.
Leicht ist der Job auch nicht immer. Wir kassieren tausende Neins, die Leute sind manchmal auch nicht grad die nettesten, aber was mich persönlich immer motiviert hat ist dass am Abend doch ordentlich was rausschaut für die Organisationen.

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Fundraising Erfahrungen

Fundraising hat nicht den Ruf den es verdient

Kaum ein anderer Sommerjob, Ferienjob, Studentenjob oder Schülerjob ist so beliebt wie Fundraising. Jedes Jahr stürzen sich hunderte neue junge dynamische Menschen in dieses Abenteuer. Leider kursieren aber auch zahlreiche Gerüchte und Unwahrheiten um unseren geliebten Beruf. Gerade in Österreich wird sehr viel geworben und so gut wie jeder hat schon einmal mit einem Dialoger geplaudert. Trotzdem denken immer noch viele, dass Dialoger schlecht bezahlt werden, sie bis Mitternacht arbeiten müssen wenn ein Ziel mal nicht erreicht wurde oder schlimmer noch dass, die Spenden gar nicht bei den Organisationen ankommen.

Um mit diesen Vorurteilen aufzuräumen wurde diese Seite geschaffen. Sie soll als Sprachrohr für unsere Dialoger dienen. Regelmäßig befragen wir unsere Mitarbeiter zu ihren Erfahrungen im Fundraising und werden diese Interviews hier veröffentlichen. Wir sind stets bemüht den Job als Dialoger zu verbessern. Flexiblere Zeiteinteilung, durchsichtige und gerechte Entlohnung und permanente Betreuung sind nur ein paar unserer Schlagwörter.

Wir sind auch Mitglied des Österreichischen-Fundraising-Verbandes, einem Zusammenschluss aller namhafter Agenturen Österreichs, mit dem Ziel Fundraising nachhaltiger zu machen und einheitliche Qualitätsrichtlinien für unsere Kunden, deren Förderer und natürlich unsere Mitarbeiter zu schaffen.